In bester Stimmung starteten die Landfrauen aus dem Bezirk Freiburg nach Südtirol.
Nachdem am Reschenpass noch Skifahrer bestaunt wurden, konnte man auf der Fahrt durch den Vinschgau Richtung Süden die Entwicklung der Vegetation verfolgen.
Alle paar Kilometer war die Natur etwas weiter auf Frühling eingestellt und in Meran blühten die Apfelbäume. Die erste Exkursion war die Fahrt zum Wegleithof im Ultental.
Frau Schwienbacher erzählte uns, dass durch den Bau eines Stausees die Existenzgrundlage der Bauern im Tal weggefallen war. Seitdem versucht man, sich wieder auf das Wissen der Vorfahren zu besinnen.
In der so genannten „Winterschule“ werden Fähigkeiten vermittelt und mit viel Engagement und Kreativität werden neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen.
Es wird Schafwolle veredelt, Kräuter angebaut oder Naturmaterialien verarbeitet und die Gastwirte im Tal unterstützen die Anstrengungen durch Ankauf oder Verarbeitung der verschiedenen Produkte.
Ohne einen Einkauf im Hofladen konnte natürlich keine (Land-)Frau den Wegleithof verlassen.
Nach dem Bezug der Zimmer im Hotel in Schenna und einem Nachtessen mit zehn!!! Pastavariationen zogen sich alle mehr oder weniger zeitig in ihre gut ausgestatteten Zimmer zurück.
Zeitig am nächsten Morgen begaben sich die ersten Frauen ins Hallenbad, bevor wir frisch gestärkt zur Stadtführung nach Meran aufbrachen.
Beim Rundgang durch die Stadt begeisterte uns die Gästeführerin Luise mit ihrem umfangreichen Wissen, und auf dem „Freitagsmarkt“ konnten Mitbringsel für zu Hause erstanden werden.
Am Nachmittag stand „Dolomitenfahrt“ auf dem Programm:
über Bozen ging´s durch das Eggental zum zugefrorenen Karersee, dann durch zahllose Kurven und Kehren über den Karerpass zum Sellajoch (2244 m). Diese Fahrt, durchs Grödnertal und über Kastelruth zurück nach Schenna, ist eine Herausforderung für jeden Busfahrer, welche von Willi Schaber souverän gemeistert wurde.
Am Abend trafen wir uns, zusammen mit Landfrauen aus Südtirol, zur Weinprobe in Marling in der Burggräfler Kellerei.
Wir stellten viele Gemeinsamkeiten fest und freuen uns schon auf den Gegenbesuch.





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