Ostergruß Christiane Wangler ©

LandFrauenBezirk Freiburg
Die Vorstandsfrauen des Bezirks Freiburg tauschten sich zum Frühjahr wieder via Zoom-Meeting miteinander aus. Die Ortsvereine berichteten über ihre letzten Wochen und wie sie zu ihren Mitgliedern Kontakt hielten. Viele Vereine bereiten aktuell ihre Osterbriefe mit selbstgemachten Osterpräsenten vor. Desweiteren organisieren und planen sie Pflanzaktionen oder Sammelstationen für verblühte Blumenzwiebeln.

Seit letztem Jahr wird das digitale Format regelmäßig genutzt. In vertrauter Atmosphäre konnte sich jede Frau mit Ihren Erzählungen aus ihrem jeweiligen LandFrauenverein einbringen und direkt Fragen oder Anregungen an den Bezirksvorstand äußern.
Alle Frauen bringen sich mit vollem Herzblut in dieser kontaktarmen Zeit ein, um kreative Alternativen für ihre Mitglieder umzusetzen. Der online-Weg ist leider nicht für alle Mitglieder möglich. Es scheitert nicht nur an den fehlenden Endgeräten und deren Umgang, sondern auch am stabilen Netz. Der Ausbau der Breitbandversorgung insbesondere auch in allen ländlichen Räumen, ist nach wie vor eine priorisierte Forderung der LandFrauenverbände Südbaden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern an die Politik. Für eine Ausübung des Ehrenamts ist die digitale Alternative absolut notwenig.
Den Ortsvereinen lagen auch Themen wie die Nachwuchsgewinnung fürs Ehrenamt in Coronazeiten auf dem Herzen. Dies ist eine wichtige Zukunftsfrage der Vereine auch im Bezug auf Vorstandswahlen. Ein weiteres brennendes Thema waren auch die Existenzängste z.B. für die Vermietungen der Ferienwohnungen.
Kraft und Zuversicht holen sich viele Ehrenamtliche auch durch die Verbandsseminare und nutzen die online-Angebote bis diese wieder in Präsenz möglich werden.
Die Jubiläumsvereine des Bezirks im Jahr 2021 fanden Wege, diese Jubiläen coronakonform zu feiern ohne Treffen.
Im Anschluss gibt es Gesprächsnotizen der Bezirksvorsitzenden für alle.
Der nächste Austausch mit allen 32 Ortsvereinen ist im Mai via Zoom-Meeting geplant.
 
Allen LandFrauen wünschen wir ein schönes Osterfest mit der Familie.

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung startete der dlv seine Unterschriftenaktion und Online-Petition „Geburtshilfe. Im ländlichen Raum. Jetzt!“. Damit fordert der Deutsche LandFrauenverband Bundesminister Jens Spahn und die Mitglieder der Gesundheitsministerkonferenz auf, das Schließen von Geburtsstationen zu stoppen, die Ansiedlung von Hebammen aktiv zu fördern und Geburtshilfe politisch zum Thema zu machen.

Als Stimme für den ländlichen Raum sieht sich der Deutsche LandFrauenverband in der Verantwortung, auf die unbefriedigenden Bedingungen vor Ort aufmerksam zu machen. „Die Zahlen bestätigen, dass eine gut erreichbare Geburtshilfe im ländlichen Raum nicht mehr gewährleistet ist – eine Entwicklung, die wir LandFrauen nicht länger akzeptieren können“, sagt Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes.

„Für werdende Mütter hat das Schließen von Geburtsstationen fatale Konsequenzen. Frauen, die entbinden, müssen zunehmend lange Wege auf sich nehmen, um medizinisch betreut zu werden. Das kann zu einer echten Gefährdung für die eigene und für die Gesundheit des Kindes führen. Überall, egal ob im städtischen oder im ländlichen Raum, müssen Frauen während der Schwangerschaft sowie bei und nach der Entbindung das Recht auf eine gute und vor allem wohnortnahe geburtsmedizinische Versorgung und Hebammenbetreuung haben.“

Bild von Pexels auf Pixabay

 

Zum Wortlaut der Petition und Unterschriftenaktion:
https://www.change.org/Geburtshilfe-im-ländlichen-Raum

Download Unterschriftenliste

Das Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Broschüre "Bienenfreundliche Pflanzen" herausgegeben.

Ihr findet sie hier.

 


 "Ackerflur mit mehr Natur". Bis zum 6. Juni 2020 zieht sich ein
digitaler Handschlag zwischen Landwirt*innen und Bürgern vom Kaiserstuhl
bis zum Markgräflerland. Die von Bürgerseite gespendeten Beträge
gleichen Stimmen für ein Ja zur Landwirtschaft und ein Ja zu dem, was
der Ackerflur an Biodiversität mancherorts guttäte. Auch Bäume und
Hecken gehören dazu. Die ersten Beispiele laufen bei Bad Krozingen,
Müllheim und am Tuniberg. Mehr Info mit 4-Min-Film unter:
https://www.ecocrowd.de/projekte/ackerflur/